„STITCHING THE GAP – Zwischen Überfluss und Bedarf: Wenn Daten sichtbar werden“
Das Projekt begann mit einem Workshop unter der Leitung von Andrea Mayr-Stalder und entwickelte sich zu einer klassenübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Schülerinnen und Schülern der Fächer Technik und Design, Mathematik sowie Informatik aus den Klassen 3B, 6B und 7B.
In Stitching the Gap werden Daten in textile Formen übersetzt. Statistiken zum Gender Pay Gap werden in gestickte Muster verwandelt und machen abstrakte Zahlen greifbar und sichtbar. Durch die Verbindung von Coding, Handwerk und kritischer Reflexion werden Ungleichheiten nicht nur analysiert, sondern auch materiell erfahrbar gemacht.
Planting Equality baut auf diesen Ansatz auf und bringt ihn in den öffentlichen Raum. Mithilfe von Seedbombs (Kugeln aus Erde, Ton und Saatgut, die zur Begrünung kahler Flächen dienen) als subtile, subversive Intervention eignen sich die Teilnehmenden übersehene Orte an und machen gleichzeitig auf unsichtbare Arbeit aufmerksam. Inspiriert vom Seedbombing als stille Protestform wird das Pflanzen zur Metapher dafür, Veränderung innerhalb sozialer und hierarchischer Strukturen anzustoßen.
Hier ist das Video zur Veranstaltung, die weltweit gestreamt wurde


