Am Montag, den 9. März 2026, war Autorin Ruth Anne Byrne zu Besuch am Gymnasium und gab im Rahmen einer einstündigen Autorenlesung im Festsaal Einblicke in eines ihrer aktuellen Jugendbücher.
Im Buch „Ungebremst“ geht es um Nina, die seit einem Reitunfall auf den Rollstuhl angewiesen ist. Sie meistert ihren Alltag in dieser neuen herausfordernden Situation gut, kämpft jedoch ständig gegen Mitleid, Barrieren und die Überfürsorglichkeit ihrer Mutter. An ihrer neuen Schule wird sie zusätzlich von Fabian und Max geärgert – bis ein sportliches Kräftemessen alles verändert. Abseits seiner Clique zeigt sich Fabian jedoch von seiner freundlichen Seite und führt Nina in die Welt des WCMX ein – Skaten mit dem Rollstuhl. Begeistert trainiert das Mädchen heimlich mit ihm für einen Wettkampf und erlebt zum ersten Mal wieder echten Nervenkitzel und Anerkennung. Doch der Traum bekommt einen Dämpfer, als Nina ihren Rollstuhl bei einem gewagten Stunt schrottreif fährt…
In einem ersten Teil wurden die Schüler:innen für Themen wie Barrierefreiheit, Querschnittslähmung sowie die Sportart WCMX sensibilisiert. In weiterer Folge wurden einige Ausschnitte aus dem ersten Teil des Buches vorgelesen. Immer wieder wurde dabei die Lesung durch das direkte Einbeziehen der Schüler:innen aufgelockert.
Das Kennenlernen einer Autorin und die Einblicke in ihr Buch haben den Schüler:innen unserer 2. Klassen – wie den folgenden Meinungen zu entnehmen ist – insgesamt sehr gut gefallen.
„Die Autorin hat sehr gut erzählt und sehr nett gewirkt. Ich finde, das Buch ist ihr gut gelungen.“
„Ich fand die Lesung sehr interessant, weil die Autorin uns immer wieder Fragen zum Buch und zum Verlauf der Geschichte gestellt hat und ich viel über Barrierefreiheit gelernt habe.“
„Ich fand das Buch sehr cool! Es ist bemerkenswert, dass die Autorin Menschen im Rollstuhl als „Inspiration“ dafür genommen hat. Die Autorin selbst wirkte auch sehr nett und sympathisch.“
„Ich finde es sehr spannend, einer „echten“ Autorin zuzuhören, während sie ihr Buch vorstellt. Ebenso finde ich das Thema gut gewählt, da man oft ein falsches Bild von Rollstuhlfahrern hat. Das Buch macht auch Mut, da es sehr gut beschreibt, was man als Rollstuhlfahrer alles machen kann.“


