glockner

Gymnasium Lienz am Dach Österreichs

Gymnasium Lienz am Dach Österreichs

Ein außergewöhnliches Natur- und Forschungserlebnis führte 10 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Lienz am 29. und 30. Juni 2026 in die hochalpine Gletscherwelt am Fuße des Großglockners. Im Rahmen des MINT-Projekts „Auswirkungen des Klimawandels auf Österreichs Gletscherlandschaft“ untersuchten die Jugendlichen die Veränderungen der heimischen Gletscher und deren Bedeutung für Umwelt und Tourismus.

Nach dem Aufstieg zur Stüdlhütte verbrachte die Gruppe gemeinsam mit ihren Bergführern lehrreiche Stunden am Teischnitzkees. Dort wurden die Auswirkungen des Klimawandels unmittelbar sichtbar: Der Rückgang der Gletscher, Veränderungen der Landschaft und die daraus resultierenden Herausforderungen für den alpinen Tourismus konnten direkt vor Ort beobachtet und diskutiert werden. Das Projekt verband wissenschaftliches Arbeiten mit praktischer Erfahrung und machte die Inhalte des Unterrichts auf eindrucksvolle Weise greifbar. Als Tageshighlight durfte auch das Abseilen in eine Gletscherspalte nicht fehlen.

Der Höhepunkt der Exkursion folgte bereits in den frühen Morgenstunden des zweiten Tages. Um 5.00 Uhr brach die Gruppe von der Stüdlhütte auf und erreichte zunächst die Adlersruhe und von dort über den Normalweg den Gipfel des 3.798 Meter hohen Großglockners. Bei guten Bedingungen konnten sich die Schülerinnen und Schüler über den erfolgreichen Gipfelsieg freuen – ein unvergesslicher Moment, der den Jugendlichen ewig in Erinnerung bleiben wird. Anschließend erfolgte wieder der Abstieg zum Lucknerhaus, wo die beiden Tage einen erfolgreichen Abschluss fanden.

Ein Projekt dieser Größenordnung wäre ohne starke Partner nicht möglich. Ein herzlicher Dank gilt daher dem Tourismusverband Osttirol unter Obmann Franz Theurl, MINT Tirol, dem Bundesratspräsidenten und Bürgermeister Markus Stotter sowie dem Nationalpark Hohe Tauern für ihre großzügige Unterstützung. Ebenso bedanken sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei den Bergführern des Alpinkompetenzzentrums und den Kalser Bergführern, die mit ihrer hohen fachlichen Kompetenz, ihrer Erfahrung und ihrem Engagement für die Sicherheit und das Gelingen dieser besonderen Exkursion sorgten.

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